Reisebeschreibung

Diese Selbstfahrerreise führt Sie in zwei Wochen zu den schönsten Seiten Namibias und Südafrikas. Freuen Sie sich auf unendliche Weiten und die Tiere der Kalahari-Wüste, den skurrilen Köcherbaumwald und den zweitgrößten Canyon der Welt in Namibia. Im Nachbarland Südafrika durchfahren Sie im Frühling prächtig blühende Wildblumenfelder, besuchen die Rooibos-Region der Cederberge, fahren hoch hinaus auf den Tafelberg und entdecken den Grund, warum Kapstadt als schönste Stadt der Welt bezeichnet wird.

Reisehöhepunkte

  • Kolonialstädtchen Windhoek
  • Tiere in der Kalahari-Wüste
  • Imposanter Fish River Canyon
  • Gesteinsformationen in Keetmanshoop
  • Schillerndes Namaqualand
  • Erkundung der Cederberge
  • Pinguine auf der Kaphalbinsel
  • Kapstadt - Mutter Südafrikas

Reiseverlauf

1. Tag Ankunft in Windhoek

Willkommen in Namibia! Voller Vorfreude nehmen Sie am Flughafen Ihren Mietwagen in Empfang. Sie fahren durch eine interessante Berglandschaft in die etwa 50 Kilometer entfernte Stadt Windhoek, die in einem Talkessel auf 1.700 Metern Höhe liegt. Windhoek ist stark deutsch geprägt, was sich leicht an den vielen deutschen Restaurants, den Kolonialfassaden und der Tatsache erkennen lässt, dass Ihnen so mancher deutschsprechender Namibianer begegnet. Um sich in der kleinsten Hauptstadt Afrikas erst einmal zu akklimatisieren, können Sie ein wenig im gemütlichen Zimmer des Gästehauses entspannen. Anschließend lädt der Stadtkern zu einem ersten Bummel ein.

Elegant Gästehaus (F/-/-)
Distanz: ca. 50 Kilometer

2. Tag Leuchtende Kalahari-Wüste

Heute Morgen verlassen Sie Windhoek und fahren gen Süden in Richtung Wendekreis des Steinbocks, den Sie bei Rehoboth überqueren. Je weiter Sie sich von der Stadt entfernen, desto tiefer fahren Sie in die unendlichen Weiten der Kalahari-Wüste. Diese erstreckt sich über eine Million Quadratkilometer, neun afrikanische Länder und ist somit das größte zusammenhängende Sandgebiet der Welt. Die roten, parallel zueinander verlaufenden Dünen sind typisch für die Kalahari. Eigentlich müsste sie wegen Ihrer Pflanzen, die die Dünen befestigen und vom Wandern abhalten, als Trockensavanne bezeichnet werden. Die hier vorkommenden Akazienbäume, Gräser und Sträucher haben sich an die lebensfeindliche Umgebung bestens angepasst und überleben 10 Monate des Jahres vollkommen ohne Wasser. Die Kalahari-Wüste ist auch die Heimat zahlreicher Tierarten wie dem Nashorn, Löffelhund, Elenantilope und dem Erdschwein.

Kalahari Anib Lodge (F/-/-)
Distanz: ca. 420 Kilometer

3. Tag Spielplatz der Riesen und Köcherbaumwald

Heute verlassen Sie die Kalahari Lodge in südlicher Richtung. Auf dem Weg zu Ihrem Tagesziel können Sie den Spielplatz der Giganten besuchen, ein Feld voller bizarrer Steinformationen, die sich hier stapeln. Die 170 Millionen Jahre alten Gesteinsblöcke bestehen aus vulkanischem Basalt, der im Laufe der Jahre von Wüstenlack überzogen und durch Sandschliff poliert wurde. Es lohnt sich auch der Besuch des nahegelegenen Köcherbaumwaldes. Den Namen haben diese skurril aussehenden Bäume von den Buschmännern erhalten, die die Äste als Köcher (Pfeile) für die Jagd verwendeten. Die Bäume geben mit stahlblauem Himmel und rotem Wüstensand im Hintergrund ein einmaliges Bild ab – nicht umsonst gelten die Köcherbäume als Wahrzeichen Namibias. Schließlich fahren Sie weiter in Richtung des zweitgrößten Canyons der Welt, den Sie morgen besichtigen werden.

Canyon Village (F/-/-)
Distanz: ca. 550 Kilometer

4. Tag Fish River Canyon

Der heutige Tag steht Ihnen für die Erkundung des Fish River Canyons zur Verfügung. Der zweitgrößte Canyon der Welt beginnt bei Seeheim im Norden, etwa 30 Kilometer südlich der B4, wo der Fish River über zwei Wasserfälle stürzt, und hat seinen Ausgang bei Ai-Ais im Süden. Über viele Millionen Jahre führte der 850 Kilometer lange Fischfluss Unmengen an Wasser, sodass er sich in Dolomite, Kalksteine und Quarzite hineinfressen konnte. Heute fließt er nur sehr langsam und wenn man die Schluchten hinabblickt, ist kaum vorstellbar, dass er einmal so eine gewaltige Erosionsleistung vollbracht hat. Nach unten hin verjüngt sich die Schlucht und geht stufenweise zum Flussbett ab. Nach dem Besuch fahren Sie zurück zu Ihrer Unterkunft.

Canyon Village (F/-/-)

5. Tag Heisse Quellen in Ai-Ais

Nach dem Frühstück fahren Sie weiter in Richtung der südafrikanischen Grenze und können unterwegs die heißen Quellen von Ai-Ais besuchen. Nach Überlieferungen soll ein kleiner Hirtenjunge verloren gegangenes Vieh gesucht haben und dabei zufällig auf die heißen Quellen gestoßen sein. Der Name der Quellen bedeutet in der Nama-Sprache ,,sehr heiß‘‘ und es stimmt, denn das sulfat-, flourid- und chloridreiche Wasser hat eine Temperatur von über 60 Grad. Aus der Quelle wird ein kommerzielles Schwimmbad mit Innen- und Außenbereich gespeist. Sie können auch Wanderungen entlang des Flussbettes unternehmen.

Norotshama Lodge (F/-/-)
Distanz: ca. 120 Kilometer

6. Tag Oranje-Fluss

Heute wachen Sie schon an der Grenze zu Südafrika auf, direkt am Oranje-Fluss. Der längste Fluss Südafrikas und sein umliegendes Gebiet sind landschaftlich sehr beeindruckend. Der Oranje führt kaltes Wasser aus weit entfernten, feuchten Gebieten und wegen seiner niedrigen Temperatur leben hier keine Krokodile. Das und die Tatsache, dass keine Schiffe über den Oranje fahren, macht ihn zu einem idealen Badegewässer. Viele Felsen und Stromschnellen sorgen für ein schönes Bild. Die umliegende Region umfasst das Naturreservat Aussenkehr, das zum Schutz des sensiblen Ökosystems eingerichtet wurde. Das Gebiet ist bislang touristisch wenig erschlossen, was die Region zusätzlich schützt. Durch Aussenkehr führt eine 45 Kilometer lange 4x4-Route, die durch eine eindrucksvolle Landschaft besticht. Entscheiden Sie sich für dieses Abenteuer, so sollten Sie mindestens zwei Stunden einplanen, um genügend Fotostopps entlang des schönen Panoramas einlegen zu können. Wer es heute entspannter mag, sonnt sich am Pool der Unterkunft.

Norotshama Lodge (F/-/-)

7. Tag Blühendes Namaqualand

Heute überqueren Sie die Grenze nach Südafrika. Auf dem Weg nach Springbok fahren Sie durch das farbenfrohe Namaqualand. Im Frühling der südlichen Hemisphäre, der südafrikanischen Regenzeit, offenbart sich dem Fahrer ein unglaubliches Bild: abertausende Wildblumen, darunter die orangefarbene Kapmargerite, afrikanische Gänseblümchen, Bärenohren und Laugenblumen zieren die Felder. Da Sie mit der Sonne im Rücken fahren, strahlen Sie die vielen Blumen, die sich zur Sonne drehen, an. Die rund 80 Kilometer entfernte Atlantikküste sorgt für so viel Feuchtigkeit in der Luft, dass die Pflänzchen lange Trockenperioden überleben können. Wenn Sie möchten, fahren Sie einen Umweg über Richtersveld. Die Bergwüste um den Ort liegt zwischen der namibischen Grenze, der N7 und Port Nolloth im Süden. Hervorstechend sind die Kontraste zwischen den spärlich bewachsenen Gebirgszügen und den bunten Blumenfeldern. Auch hier wachsen die Köcherbäume, die Sie schon aus Namibia kennen, allerding werden sie hier nur 50 Zentimeter groß. Ihr Tagesziel Springbok liegt eingebettet zwischen steilen Granitfelsen.

Daisy Country Lodge (F/-/-)
Distanz: ca. 180 Kilometer

8. Tag Springbok und Geogap-Naturreservat

Unweit von Springbok entfernt liegt das GeoGap-Naturreservat. Nutzen Sie den heutigen Tag, um das landschaftlich schöne Areal mit kleinen Wanderungen oder mit geliehenen Mountainbikes zu erkunden. Auf 150 Quadratkilometern finden sich dafür zahlreiche Wege zwischen Sukkulenten und anderen Pflanzen. Von Ende Juli bis Anfang Oktober hat zudem das ,,Flower Information Office‘‘ geöffnet, in dem Sie Informationen zu der Lage der verschiedenen Pflanzen einholen können. Alternativ lohnt sich auch ein Besuch des Minen-Museums in Nababeep in der Nähe von Steinbok. Auf dem Weg dorthin kommen Sie an der ersten Kupfermine des Landes, der Blue Mine, vorbei.

Daisy Country Lodge (F/-/-)

9. & 10. Tag Cederberge

Sie verlassen Springbok in südlicher Richtung und fahren in Richtung Cederberge. Das Gebirge besteht aus bejahrten Sandsteinformationen, die gerade in der leuchtenden Abendsonne sehr schön anzusehen sind. Das Naturschutzreservat der Cederberge, die Cederberg Wilderness Area, schützt seit über 40 Jahren das Gebiet. Schließlich erreichen Sie Ihre Unterkunft für die nächsten zwei Tage in Clanwilliam. Die Stadt ist eine der ältesten Südafrikas und liegt in einem sehr fruchtbaren Tal, in dem Gemüse, Wein, Tabak und der berühmte Rooibos-Tee angebaut werden. Letzterer wird von hier aus in die ganze Welt exportiert. Wenn Sie den frischen Tee einmal probieren möchten, empfiehlt sich ein Besuch der Rooibos Tea Company. Auf der Farm Elandsberg westlich der Stadt können Sie zudem eine Teefarm besichtigen und alles zum Anbau, der Ernte und dem Fermentierungsprozess erfahren. Für Wassersportbegeisterte ist der Stausee in Clanwilliam ein beliebtes Ausflugsziel. Der Oliphant River speist den See, auf und in dem Besucher angeln, Bootfahren und schwimmen können. Für einen Tagesausflug können Sie in die umliegenden Berge fahren. Auf vielen herrlichen Wanderwegen können Sie die Region auf eigene Faust erkunden. Halten Sie dabei unbedingt Ausschau nach den hier vorkommenden Felsmalereien. 2.500 davon wurden bereits entdeckt und zeugen davon, dass hier einmal die Urvölker Khoi und San lebten. Um mehr zu den Völkern und ihrer Lebensweise vor der Ankunft der Europäer zu erfahren, buchen Sie eine geführte Wanderung.

Yellow Aloe Gästehaus (F/-/-)
Distanz: ca. 240 Kilometer

11. Tag Pulsierendes Kapstadt

Heute geht es für Sie in die Mutterstadt Südafrikas – Kapstadt. Schon bei Ihrer Ankunft werden Sie merken, warum die Stadt von vielen Touristen als schönste der Welt bezeichnet wird: Umgeben von zwei Weltmeeren, Bergen und Weingütern hat sie eine unendlich scheinende Zahl an Freizeitmöglichkeiten zu bieten. Um die Stadt und die natürliche Vielfalt einmal von oben zu betrachten, empfehlen wir eine Fahrt auf den Tafelberg. Je nach Wetterlage können Sie mit der Seilbahn den 1.086 Meter hohen Berg hinauffahren und eine Aussicht über die gesamte Kap-Halbinsel genießen. Auf dem Bergplateau befindet sich außerdem ein Naturreservat, das sich für einen Spaziergang anbietet. Zurück im Zentrum können Sie zu Fuß die Innenstadt entdecken. Wir empfehlen zunächst einen Besuch des botanischen Gartens an den Houses of Parliament.  Danach können Sie weiter zum Green Market Square schlendern, an dem von Montag bis Samstag ein gemischter Markt stattfindet. Hier haben Sie die Möglichkeit, schon einmal durch verschiedene Souvenirs zu stöbern.

Floreal House (F/-/-)
Distanz: ca. 250 Kilometer

12. Tag Robben Island

Um ein wenig in die Geschichte Südafrikas einzutauchen, empfiehlt sich ein Besuch der Robben Island, die über eine stündliche Fähre von der Waterfront aus zu erreichen ist. Die Insel liegt etwa 12 Kilometer vor der Küste Kapstadts und wurde bis 1996 als Gefängnisinsel genutzt. Der spätere Präsident Nelson Mandela musste hier 18 seiner insgesamt 27 Haftjahre in einer Einzelzelle verbringen. Ein ehemaliger Häftling wird Ihnen bei einer Führung die einstigen Zellen zeigen und Sie auch zu dem Steinbruch führen, in dem die Häftlinge in der gleißenden Sonne und ohne ausreichenden Schutz arbeiten mussten. Trotz dieser unglaublichen Belastung setzte sich Mandela ununterbrochen und schließlich erfolgreich für ein Ende der Apartheid und ein Stimmrecht für alle Bürger ein. Seit Anfang 1997 ist das ehemalige Gefängnis eine Gedenkstätte mit Museum.

Floreal House (F/-/-)

13. Tag Kap der guten Hoffnung

Auf dieses Erlebnis haben Sie sicher schon gewartet, denn heute können Sie das Cape of Good Hope Nature Reserve besuchen. Die Kap-Halbinsel hat zwei Spitzen, die beide spektakuläre Aussichten bieten. Los geht es zum Kap der guten Hoffnung, welches Sie ganz einfach mit Ihrem Mietwagen erreichen. Den Namen erhielt das Kap von den Seefahrern, die sich nach dessen Umfahrung Hoffnung auf eine baldige Heimreise machten. Das Kap bildet den Startpunkt einer beliebten Wanderung, die etwa eine Stunde dauert und Sie zur Kapspitze führt. Der berühmte Cape Point, der zweite Aussichtspunkt, ist etwas südlicher und höher gelegen und bietet Ihnen eine wunderbare Aussicht auf Wellen, die 250 Meter tiefer gegen die Küste schlagen. Auf dem Rückweg nach Kapstadt sollten Sie einen Stopp in Simon’s Town einlegen. Der bekannte Boulder’s Beach liegt hier an der Ostseite des Kaps und beheimatet tausende Pinguine. An warmen Sommertagen können Sie gemeinsam mit den Wasservögeln baden. Besuchen Sie noch abschließend eines der vielen Restaurants in Kapstadt, um die Erlebnisse der letzten Wochen Revue passieren zu lassen.  

Floreal House (F/-/-)
Distanz: ca. 140 Kilometer

14. Tag Abschied nehmen

Der letzte Morgen Ihrer Reise ist angebrochen. Genießen Sie noch einmal Ihr letztes Frühstück in Ihrer Unterkunft. Nach Abgabe des Mietwagens endet Ihre wunderschöne Selbstfahrerreise heute in Kapstadt. (F/-/-)

Preise & Leistungen

Preise & Termine:
Preis pro Person im Doppelzimmer:

ganzjährig zum Wunschtermin buchbar.

Kategorie Vista B/D - ab 1.865,-Euro

Einzelzimmerzuschlag - ab 495,- Euro

Preis- und Leistungsänderungen abhängig vom Reisezeitraum und vorbehaltlich Verfügbarkeiten

Enthaltene leistungen

  • Mietwagen der Kategorie „P“ Renault Duster AWD o. ä. inkl. TerraVista-Classic Plus Versicherung ohne Selbstbehalt (höherwertigere Fahrzeugkategorien gegen Aufpreis auf Anfrage)
  • Persönliche Routenplanung, Karten, Ausflugstipps, etc. (Reisemappe, die für Sie persönlich am Flughafen hinterlegt wird!)
  • "TerraVista VIP-Karte": Die "VIP-Karte" ist ein kostenfreier Service, der Dienstleistungen wie z.B. eine kostenlose Weinflasche zum Abendessen, Vergünstigungen auf Tagestouren und in ausgewählten Geschäften umfasst.
  • Mahlzeiten lt. Reiseverlauf
  • Reisepreissicherungsschein
  • TerraVista-Infopaket
  • Übernachtungen lt. Reiseverlauf in Gästefarmen, Lodges und Hotels landestypischer guter Mittelklasse

Wunschleistungen

  • Grenzüberschreitungsgebühr Südafrika
  • Einwegmiete Windhoek – Kapstadt
  • Extra Mahlzeiten und Getränke
  • Flughafensteuern & Sicherheitsgebühren
  • Interkontinentalflüge
  • Persönliche Ausgaben & Trinkgelder
  • Rail & Fly Service der Deutschen Bahn innerhalb Deutschlands
  • Reiseversicherung (wir empfehlen eine Reisekostenrücktrittsversicherung Vollschutz und eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport unseres Partners der Allianz Travel)
  • Weitere Wunschausflüge vor Ort

Ihre Ansprechpartner

Für Ihre Fragen und Wünsche stehen wir Ihnen persönlich zur Verfügung.

Marcel Rückels

Namibia-Selbstfahrerreisen