Reisebeschreibung

Diese Reise führt Sie zu den schönsten Ecken im Süden Namibias. Sie starten mit der von Sträuchern und Akazienbäumen gesäumten Savanne der Kalahari Wüste und erkunden anschließend den Köcherbaumwald von Keetmanshoop, eines der Wahrzeichen Namibias. Natürlich besuchen Sie auch den Fish River Canyon und genießen die spektakulären Aussichten über die tiefen Schluchten. Mit etwas Glück machen Sie auf dem Weg in die Namib Wüste noch Bekanntschaft mit den Wildpferden von Aus, bevor Sie die höchsten Dünen der Welt erreichen. Die gewaltigen Sandmengen des Sossusvleis werden Sie begeistern! Zum Ausklang dieser Reise können Sie noch einige Sehenswürdigkeiten Windhoeks besichtigen.

Reisehöhepunkte

  • Savanne der Kalahari Wüste
  • Köcherbaumwald in Keetmanshoop
  • Gigantischer Fish River Canyon
  • Wildpferde und Tirasberge
  • Riesendünen im Sossusvlei
  • Kolonialstadt Windhoek

Reiseverlauf

1. & 2. Tag Fahrt in die Kalahari Wüste

Nach Ihrer Ankunft in Windhoek, brechen Sie direkt in Richtung Süden auf. Sie fahren auf der B1 in Richtung Rehoboth. Südlich von Rehoboth überqueren Sie den Wendekreis des Steinbocks und von hier fahren Sie weiter in die Kalahari Wüste. Die Kalahari Wüste ist Teil eines riesigen Sandbeckens, das vom Oranje Fluss bis nach Angola, im Westen bis nach Namibia und im Osten bis nach Zimbabwe reicht. Die Sandmengen entstanden durch Erosion weicher Gesteinsformationen. Der Wind formte dann die länglichen "Sand Ridges", die Dünen-Wellen, die für die Landschaft in der Kalahari so charakteristisch sind. Erst in der jüngsten Erdgeschichte, vor etwa 10.000 bis 20.000 Jahren, wurden die Dünen durch Pflanzenwuchs stabilisiert, so dass man heute eigentlich von einer Trockensavanne sprechen muss. Die Dünen wandern also nicht wie etwa in der Namib Wüste. Es dominieren Gräser, Dornensträucher und Akazienbäume, die alle die langen Trockenperioden von meist mehr als 10 Monaten im Jahr überstehen können.

Anib Kalahari Lodge (F/-/-)
Distanz: ca. 280 Kilometer

3. Tag Keetmanshoop

Heute folgen Sie wieder der B1 und fahren Mariental aus weiter nach Keetmanshoop. Hier haben Sie die Gelegenheit, den Köcherbaumwald und den Spielplatz der Giganten zu besuchen. Der Köcherbaumwald hat seinen Namen von den Buschmännern bekommen, die die Äste für Ihre Pfeile ausgehöhlt haben. Die Köcherbäume, ein Wahrzeichen Namibias, sind Sukkulenten, die sich den extremen Lebensbedingungen angepasst haben. Hier können Sie auch die Doloriten sehen, Steinformationen welche auch Spielplatz der Riesen genannt werden. Anschließend fahren Sie zurück nach Keetmanshoop. Ihre Unterkunft, das Schützenhaus, wurde 1907 errichtet und ist der älteste deutsche Club im südlichen Afrika. Es ist der ideale Aufenthaltsort für Besucher des Fossilien Wegs, Köcherbaum Wald, Spielplatz der Riesen und anderen Sehenswürdigkeiten in und um Keetmanshoop.

Schützenhaus Gästehaus (F/-/-)
Distanz: ca. 270 Kilometer

4. & 5. Tag Fish River Canyon

Von Keetmanshoop machen Sie sich heute auf den Weg weiter in den Süden zu Ihrer nächsten Unterkunft in der Nähe des Fish River Canyons. Der Rest des Tages und der nächste Tag stehen Ihnen zur freien Verfügung. Wir empfehlen Ihnen natürlich einen Ausflug zum Fish River Canyon. Erkunden Sie den faszinierenden Fish River Canyon mit seinen Aussichtspunkten über die tiefen, gewundenen Schluchten. Der Canyon gehört zu den bedeutendsten landschaftlichen Sehenswürdigkeiten im südlichen Afrika. Die gigantische Schlucht ist bis zu 27 Kilometer breit und bis zu 549 Meter tief. Die Länge beträgt ca. 161 Kilometer. Es handelt sich um den typischen Canyon, eine Schlucht mit stufenförmigen Hängen, die sich V-förmig nach unten verjüngt. Dieser deutlich ausgeprägte Canyon beginnt südlich von Seeheim und endet kurz vor Ai-Ais. Der Fish River entspringt im östlichen Naukluft-Gebirge und legt bis zu seiner Mündung in den Oranje eine Strecke von 650 Kilometern zurück. Nach dem Besuch fahren Sie zurück zu Ihrer Unterkunft, die ungefähr 20 km vom Hauptaussichtspunkt des Fish River Canyons entfernt liegt.


Canyon Roadhouse (F/-/-)
Distanz: ca. 135 Kilometer

6. & 7. Tag Die Tirasberge

Über Goageb und durch das kleine historische Dorf Aus fahren Sie heute in die Umgebung der Tirasberge. Sie können auch noch einen Abstecher zur Garub Wasserstelle machen. Mit etwas Glück können Sie hier die Wildpferde beobachten. Die „Desert Horses“ durchstreifen hier gewöhnlich die Namib. Bei den Tieren handelt es sich höchstwahrscheinlich um Nachfahren ausgewilderter Militärpferde. Sie sollen eine Mischung aus Hackney, Trakehner und English Thoroughbreds sein. Die Tirasberge erstrecken sich entlang des Namib-Rands über ein weitläufiges Gebiet von etwa 125.000 Hektar. Hier gibt es rote Dünen und steil aufragende Berge, die bis zu 2.000 Meter hoch sind. Vor der Besiedlung durch die Europäer haben hier die San gelebt. Von ihnen stammen die Felsmalereien, Feuerstellen und Gräber, die Sie noch heute entdecken können. In den ausgedehnten Grasflächen leben zahlreiche Antilopen, Oryx, Kudu, Springböcke und Klippspringer. Ihre Unterkunft befindet sich in einem abgeschiedenen Tal in den Bergen auf einem 16.000 Hektar großen Reservat, das zahlreiche Tiere anzieht.

 

Namtib Desert Lodge (F/-/-)
Distanz: ca. 370 Kilometer

8. Tag Fahrt zum Sossusvlei

Heute machen Sie sich auf dem Weg in Richtung in Norden nach Sesriem, dem Tor zum berühmten Sossusvlei. Sie fahren durch Betta, von wo aus Sie einen Abstecher zum Schloss Duwisib machen können. Der preussische Aristokrat Baron Hansheinrich von Wolf und seine amerikanische Ehefrau Jayta ließen Schloss Duwisib um 1908 von einem Berliner Architekten erbauen. Das Schloss aus rotem Sandstein in der kargen Halbwüste hat 22 Zimmer, einen Rittersaal und einen schattigen Innenhof mit Springbrunnen. Von Wolf kaufte mehrere umliegende Farmen auf und begann auf seinem über 50.000 Hektar großen Anwesen eine Pferdezucht im großen Stil. Nach dem ersten Weltkrieg, bei dem der Baron fiel, kehrte seine Frau nie wieder nach Duwisib zurück. Das Schloss wurde 1979 vom Staat erworben, restauriert und ist heute ein Museum. Anschließend fahren Sie zurück nach Betta und folgen der C27 weiter in Richtung Norden, bis Sie Ihre nächste Unterkunft in Sesriem erreichen.


Desert Camp (F/-/-)
Distanz: ca. 255 Kilometer

9. Tag Umgebung des Sossusvlei

Die frühen Morgenstunden sind die beste Zeit, das berühmte Sossusvlei, eine Lehmbodensenke umgeben von einigen der höchsten Sanddünen der Welt, zu erkunden. Das Besteigen einer Düne bietet Ihnen das unvergessliche Erlebnis weite Ausblicke über ein Meer von aprikosenfarbigem Sand zu genießen. Nachdem Sie durch das Tor zum Namib Naukluft Park gefahren sind, erreichen Sie auf der rechten Seite das Namibia Wildlife Resort. Anschließend folgen Sie einer ca. 60 km langen asphaltierten Straße, die Sie direkt in die Dünenlandschaft führt. Wenn Sie auf gleicher Route zu den Gebäuden am Parkeingang zurückgekehrt sind und sich rechts halten fahren Sie auf der Schotterstraße zum Sesriem Canyon. Hier hat der Tsauchabfluß über Millionen von Jahren eine tiefe Schlucht in die Sand-, Kies- und Konglomeratschichten des Namib Randes gegraben. Der Name „Sesriem“ leitet sich von frühen Erzählungen der ersten Siedler ab: Sechs Riemen mussten aneinandergeknotet werden, um mit dem Eimer Wasser aus der tiefen Schlucht des Tsauchab heraufholen zu können. Der natürliche Wasservorrat war für die ersten Siedler, Jäger und Händler lebenswichtig.

Desert Camp (F/-/-)

10. Tag Windhoek

Heute geht die Reise zurück nach Windhoek. Unterwegs sollten Sie einen Stop in Solitaire einlegen und den, so sagt man, besten Apfelkuchen Namibias probieren. Windhoek ist mit seinen ca. 300.000 Einwohnern die größte Stadt in Namibia und zugleich die Hauptstadt des Landes. Außerdem auch die kleinste Hauptstadt Afrikas. Das schmucke Städtchen liegt auf 1.650 Metern Höhe malerisch in einem Talkessel, gesäumt von den Erosbergen im Norden und den Auas Bergen im Süden. Nach Westen hin erstreckt sich das Khomas Hochland in Richtung Namib und Küste. Der Baustil entspricht der von modernen Städten. Daneben findet man zahlreiche wilhelminische Bauwerke aus der deutschen Kolonialzeit. Windhoek wirkt - für eine afrikanische Stadt - nach wie vor sauber und ein wenig kleinstädtisch, wenngleich die Atmosphäre durchaus auch kosmopolitisch geprägt ist. Der Einfluss der deutschen Sprache und Kultur ist auf Grund der kolonialen Vergangenheit in vielen Bereichen sichtbar. Es gibt deutsche Restaurants in Windhoek, deutsches Brot, Wurst, Bier und deutschen Karneval. Fast überall kann man sich auch auf Deutsch verständigen, wenngleich die offizielle Landesprache in Namibia Englisch ist.

 

Voigtland Gästehaus (F/-/-)
Distanz: ca. 335 Kilometer

11. Tag Windhoek

Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Windhoek ist umgeben vom Khomas-Hochland, sowie den Auas- und Erosbergen. Die Hauptstraße der Stadt ist die Independence Avenue. Zahlreiche Springbrunnen und große Fußgängerzonen mit europäisch anmutenden Straßen- oder Gartencafés und Biergärten verbreiten eine entspannende, gemütliche Atmosphäre. Im zentral gelegenen Zoopark laden grüne Rasenflächen, alte Bäume, wunderschöne Gartenanlagen und gemütliche Bänke zum Verweilen ein. Sie können auch den Tintenpalast, heute Regierungssitz, die Christuskirche, die mit ihrem hohen Kirchturm zu einem dominierenden Wahrzeichen geworden ist, sowie die Alte Feste, ein ehemaliges Fort, in dem heute ein Museum untergebracht ist, besuchen. Straßenhändler in bunter Kleidung verkaufen Kunsthandwerk und Schnitzereien auf den Straßenmärkten. Das Craft Centre, das kunsthandwerkliche Gegenstände zum Verkauf anbietet, verschafft einen guten Einblick in den heimischen Kunstmarkt. Anschließend fahren Sie zum Flughafen, geben Ihren Mietwagen ab und checken für Ihren Heimflug ein oder Sie setzen Ihre Reise mit einem Anschlussprogramm in den Norden Namibias fort.

Distanz: ca. 25 Kilometer

Preise & Leistungen

Termine & Preise:
Ganzjährig zum Wunschtermin buchbar.
Preise pro Person im Doppelzimmer

Kategorie Vista B/D  ab 1.659,- Euro

Einzelzimmerzuschläge auf Anfrage

Preise und Leistungsänderungen abhängig vom Reisezeitraum und vorbehaltlicher Verfügbarkeiten

Enthaltene leistungen

  • Übernachtungen lt. Reiseverlauf in Gästefarmen, Lodges und Hotels landestypischer guter Mittelklasse
  • Mahlzeiten lt. Reiseverlauf
  • Fahrten im landestypischen, klimatisierten Fahrzeug
  • "TerraVista VIP-Karte": Die "VIP-Karte" ist ein kostenfreier Service, der Dienstleistungen wie z.B. eine kostenlose Weinflasche zum Abendessen, Vergünstigungen auf Tagestouren und in ausgewählten Geschäften umfasst.
  • TerraVista-Infopaket
  • Reisepreissicherungsschein

Wunschleistungen

  • Interkontinentalflüge
  • Flughafensteuern & Sicherheitsgebühren
  • Rail & Fly Service der Deutschen Bahn innerhalb Deutschlands
  • Persönliche Ausgaben & Trinkgelder
  • Extra Mahlzeiten und Getränke
  • Weitere Wunschausflüge vor Ort
  • Reiseversicherung (wir empfehlen eine Reisekostenrücktrittsversicherung Vollschutz und eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport unseres Partners der Allianz Travel)

Ihre Ansprechpartner

Für Ihre Fragen und Wünsche stehen wir Ihnen persönlich zur Verfügung.

Marcel Rückels

Namibia Selbstfahrerreisen